Rum und Zigarren Tasting

Rum und Zigarren sind in der Dominikanischen Republik wie Zwillinge miteinander verbunden. Auf ertragreichen Böden wachsen herausragende Tabakpflanzen und auch das Zuckerrohr gedeiht prächtig.

Wir ermöglichen euch eine entspannte Begegnung im privaten Rahmen für Zigarren und Rum Liebhaber, bei der eine Auswahl exquisiter Produkte vorgestellt wird. Sowohl die passionierten Kenner, als auch interessierte Laien werden eine neue Geschmackserfahrung erleben.

Unsere Rum und Zigarren Verköstigung findet in zwangloser Atmosphäre auf der Terrasse eines Privathauses statt, welches sehr idyllisch in einem tropischen Wald bei Bayahibe liegt.
Der Gastgeber und Eigentümer einer kleinen Zigarrenmanufaktur begrüßt euch auf seinem Anwesen und präsentiert eine Auswahl von milden Zigarren mit dazu passenden Rumsorten.
Natürlich erhaltet ihr fundierte Informationen über die verköstigten Zigarren und den Rum. Dazu gibt es viele Anekdoten und Geschichten über das Land und die Leute.
Der Zeitrahmen für das Tasting beträgt etwa zwei Stunden und diese Zeit werdet ihr vollkommen ungestört und exklusiv mit eurem Gastgeber verbringen.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, hat nach dem Tasting die Gelegenheit die vorgestellten Produkte käuflich zu erwerben, dies ist jedoch ausdrücklich keine Voraussetzung.

Abholzeiten für die Tour:
Individuell nach Absprache
Leistungen:
Abholung bzw. Rückkehr am Hotel, Rum u. Zigarren für das Tasting
Preis pro Person
20,00 €

Wissenswertes über Zuckerrohr und Tabak

„Rum ist der Geist des Zuckerrohrs – ein Geschenk der Alten Welt an die Neue Welt“, sagt man in der Dominkanischen Republik gerne. Doch das Zuckerrohr stammt vermutlich von den indischen Sub-Kontinenten und kam mit den bereits Arabern nach Europa.
Im Jahr 1494, auf seiner zweiten Reise in die Karibik, brachte Kolumbus das Zuckerrohr mit nach Hispaniola. Die Pflanzen wuchsen auf der Insel so hervorragend, dass die Zuckerrohrindustrie schon wenige Jahrzehnte später mit sehr hohem Gewinn arbeitete. Der Zucker wurde das eigentliche Gold, welches die Spanier auf der Insel vergeblich gesucht hatten.
Rum wird aus Melasse hergestellt, einem Abfallprodukt das bei der Zuckerherstellung entsteht. Der dicke braune Sirup wird mit Wasser verdünnt, Hefekulturen werden hinzu gegeben und dann vergoren. Beim Erhitzen des Zuckerrohrsaftes entsteht Schaum, das Skimming, welches wichtig für die Aromabildung des späteren Rums ist. Nach dem destillieren wird der Rum mindestens sechs Monate gelagert, damit sich der Geschmack entwickeln kann. Wird der Rum in Eichenfässern gelagert, erhält er eine hellgelbe bis braune Farbe.

Das rauchen von Tabak hat in der heutigen Dominikanischen Republik eine lange Tradition und es ist eines der wenigen Dinge, welches nichts mit Christoph Kolumbus zu tun hat. Bereits die Ureinwohner Hispaniolas, die Taino-Indianer, bauten Tabakpflanzen an und rauchten die Blätter. Doch bis sich eine florierende Tabakindustrie entwickelte, vergingen einige hundert Jahre.
Im Jahr 1902 wurde in der Dominikanischen Republik mit der industriellen Produktion von Tabak begonnen. Lange Zeit behinderten politische Unruhen den Versuch in den Kreis der bedeutenden Tabak-Produzentenländer aufzusteigen. Erst ab Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre kam das Land zur Ruhe und konnte sich ab dann auf eine stabile wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren.
Heute ist die Dominikanische Republik der größte Zigarrenproduzent der Welt und als „das Land des Tabaks“ bekannt. Das dominikanische Tabaksortiment ist dabei weitaus umfangreicher als das aller anderen Tabak-Produzentenländer. Der Tabak-Anbau findet überwiegend in der Region La Romana, rund um die Provinzhauptstadt Santiago de los Caballeros und im Tal Valle del Cibao statt.